Deutsche Golfer Kairo

Monatsbericht Dezember 2009

Liebe Golffreunde,

Man merkt es; die Weihnachtszeit ist da. Für viele unserer Clubmitglieder  begann wieder der normale Stress: Weihnachtsfeiern, Basare, Empfang von Besuchern, Vorbereitung auf die Weihnachstferien im verschneiten Deutschland und, in einem Fall, für die endgültige Ausreise. Bernalde und Joachim haben Ägypten und uns verlassen. Ihre Rundmail hat Euch sicher alle erreicht und Ihr seid informiert. Dennoch hatte Joachim sich Zeit genommen, um ein letztes Mal an unserem Vereinsturnier teilzunehmen.

Liebe Bernalde, lieber Joachim, Euch alles Gute für die Zukunft in der Ferne. Im Moment werdet Ihr sicher noch kein Heimweh nach Kairo haben, aber wenn Euch das Nilwasser, das Ihr getrunken habt, nicht umgebracht hat wird es Euch sicher ’mal wieder zurückbringen.

Das Fernbleiben anderer von der Clubmeisterschaft war zum Teil entschuldigt, im Falle von Hans Willi war es sein Umzug in ein neues Heim. Lieber H-W, wenn alles eingerichtet ist kommen wir gerne zur house warming party. Wieder andere waren für das BMW-Open nominiert; wie schon erwähnt häufen sich die Termine am Jahresende.

Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn mehr Teilnehmer im Turnier mitgespielt hätten. Wenn Ihr eine Idee habt, was der Club dazu beitragen kann, schreibt an das Komitee oder sprecht das Thema auf der Jahreshauptversammlung an.

Ja, die Versammlung wurde verschoben in den Januar.  Wann, wie und wo werde ich noch mitteilen. Vielleicht vor dem 19ten Loch des Traditionsturniers von Heba Bakri.

Wer konnte war zur Weihnachtsfeier der Deutschen Golfer in Kairo in den zwanzigsten Stock des Marriott gekommen. Festlich schön dekoriert unter der Aufsicht und Mitarbeit von Sonja Huth. Trotzdem hatte es sich Sonja nicht nehmen lassen, an beiden Tagen mitzuspielen. Das, liebe Golffreunde, ist Sportsgeist.

Von den Gastgebern warm und herzlich empfangen, beim Buffet vom Feinsten (Marriott halt), konnte man das Expatriate-Leben mal wieder so richtig geniessen.

Kapitän Uli vergab, nachdem er in bekannter humoriger Weise eine Weihnachtsgeschichte vorgetragen hatte, die Preise an die Sieger. Diese Preise haben seit diesem Jahr eine eigene Form, elegant aus Glas. Als Wanderpreise gedacht, werden sie nun für ein Jahr bei den Siegern bleiben. Die Sieger erhalten zusätzlich eine schöne Plakette, die sie behalten und irgendwann einmal an die Enkel vererben können.

Wer waren aber nun die Sieger?

Da nicht so viele Golfer an beiden Tagen gespielt hatten, war die Berechnung für mich recht leicht. Zudem hatte Uli als Gastgeber auf seinen Preis als zweiter Sieger in der Stablefordwertung verzichtet.

Somit bekam Bärbel den zweiten Preis, erster Sieger wurde, wie schon im Vorjahr, Fritz.

Bruttosieger wurde Wolfgang Klos, er hätte gerne etwas mehr Konkurrenz gehabt, wie er mir sagte.

Der Nettopreis ging an Ahmed AlKorey.

Es gab eine einzige Überspielung: Alex hatte nur am zweiten Turniertag teilgenommen und kam damit trotz seiner 41 Stablefordpunkten nicht auf das Treppchen. Dafür wird er es beim nächsten Turnier etwas schwerer haben, er startet jetzt mit HC 33.

Alex hätte auch den Longest Drive abgeräumt, konnte aber nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Daher ging dieser Preis an Michael, der trotz langer Spielpause nur etwas kürzer geschlagen hatte.

Der längste Abschlag der Damen gelang Heba de Maurissens.

Pierette’s Ball lag der Fahne am nächsten und bei den Herren gelang das Kunststück unserem Gastspieler Santiago de Wit.

Sieger Brutto und Clubmeister

 

Wolfgang Klos

 

Sieger Netto

Ahmad Al Korey

 

 

 

Sieger Stableford

Friedrich (Fritz) Pacher

 

Zweiter Stableford

Bärbel Kult

 

 

 

 

 

 

Longest Drive Herren

Michael Eickmeier

 

Longest Drive Damen

Heba de Maurissens

 

 

 

Nearest to the Pin Herren

Santiago de Wit

 

Nearest to the Pin Damen

Pierette Al Korey

 

Eine Kuriosität will ich Euch zum Schluss nicht vorenthalten. Am ersten Tag auf dem Mirage-Kurs musste ein Spieler am letzten Loch aufgeben, da er keinen Ersatzball mehr hatte.

Murphy’s Golf Law sagt dazu: Wo es ein Wasserhinderniss gibt, gibt es auch Bälle die hineingeschlagen werden.

Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch.

Und wenn ich noch in letzter Stunde zwei kleine Weihnachtswünsche äussern darf:

mehr und frühzeitige Meldungen zum nächsten Turnier.

Lasst es Euch gut gehen, und schönes Spiel