Die
Beschreibung der Spiele ist dem Buch "Golf - Was wird hier gespielt?"
von Dr. Frank von Schilling entnommen. Die
Genehmigung des Autors zur Nutzung
liegt vor.
Handicapwirksame
Spiele (nach oben)
Vorgabewirksame Spiele können nur unter
Zählspielbedingungen durchgeführte Wettspiele in Turnieren sein. Es muss mit
voller Vorgabe gespielt werden.
Der einzige vorgabewirksame Vierer ist der
Vierball-Aggregat.
Zählspiel (Stroke) oder Medal-Play (nach oben)
Das Zählspiel wird nach den Golfregeln des Zählspiels, bei voller Vorgabe
gespielt.
Die Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Am Ende ergibt sie das
Bruttoergebnis. Das Nettorergebnis errechnet sich aus dem Brutto abzüglich der
Vorgabe (des Handicaps) des Spielers. Gewinner ist der Spieler mit dem
niedrigsten Ergebnis, sowohl Brutto als auch Netto, je nach Ausschreibung.
Stableford (nach oben)
Das Wettspiel nach Stableford
ist benannt nach Dr. Stableford, England 1931. Es
wird berichtet, Dr. Stableford habe die
Ewigkeitsrunden mit seiner Frau nicht mehr ertragen können und daher ein
Punktsystem ersonnnen, mit dem seine Frau unter Zählspielbedingungen einerseits
gute Ergebnisse erspielen konnte, andererseits aber auch völlig verkorkste
Löcher streichen und den Ball aufheben konnte.
Wie dem auch sei, dieses Punktesystem erfreute sich immer grösserer
Beliebtheit und wurde 1968 offiziell in die Golfregeln aufgenommen. Stableford wird heute immer häufiger als Wettkampf
ausgetragen, nicht zuletzt auch, weil bei einem grossen
Teilnehmerfeld der Spielfluss gewährleistet ist.
Stableford wird nach den Golfregeln des Zählspiels,
bei voller Vorgabe gespielt.
Die Wertung erfolgt nach Punkten:
Doppel-Bogey, (zwei und mehr über Par) = 0 Punkte
Bogey (eins über Par) = 1 Punkt
Par = 2 Punkte
Birdie, eins unter Par = 3 Punkte
Eagle, zwei unter Par = 4 Punkte
Albatros, drei unter Par = 5 Punkte (nur bei Par 5)
Diese Punktewertung gilt sowohl für
Brutto als auch Netto, man unterscheidet also Brutto- und Netto-Punkte.
Gewinner - Brutto wie Netto - sind hier die Spieler mit den höchsten
Punktzahlen.
In die Scorkarte trägt der Zähler des Spielers nur
die Brutto-Schalgzahl ein, aber keine Punkte. Diese
werden von der Spielleitung nach Abgabe der Karte berechnet.
Hat der Spieler eine Schlagzahl erreicht,
für die es keinen Punkt mehr gibt, hebt er seinen Ball auf und trägt einen
Strich ein. Wenn Sie aber weiterspielen, machen Sie sich unbeliebt.
Nicht vergessen: Langsames Spiel kann bestraft werden.
Nach einem ganz schlechten Loch (0
Punkte) ist nicht alles verloren, wie im Zählspiel, wo ein schlechtes
Lochergebnis den Gesamtscore verdirbt.
Gegen Par (Bogey-Par) (nach oben)
Das Wettspiel Gegen Par wird nach den
Regeln des Zählspiels, bei voller Vorgabe gespielt.
Sinn dieses Spieles ist es, gegen den Platz "Par" zu spielen.
Hier gibt es nur drei mögliche Ergebnisse pro Loch: Lochgewinn (+), Lochverlust
(-) oder unentschieden (0).
Lochgewinn bedeutet besser als Par = +
Lochverlust bedeutet schlechter als Par = -
Unentschieden bedeutet Par = 0
Gewinner ist der Spieler, welcher am
höchsten gegen den Platz gewonnen hat.
In der Scorkarte
wird die Bruttoschlagzahl des Spielers eingetragen, die Auswertung übernimmt
die Spielleitung.
Auch bei diesem Spiel sollte der Ball
unaufgefordert aufgehoben werden, sobald ein Unentschieden oder ein Lochgewinn
nicht mehr zu erreichen ist, um den Spielfluss nicht zu behindern. In diesem
Fall wird ein Strich für das betreffende Loch eingetragen.
Die Höhe des Lochverlustes spielt keine
Rolle, sie ergibt immer nur ein Minus (-).
Das Wettspiel gegen Par ist dem
Lochwettspiel sehr ähnlich. Sie spielen hier Loch für Loch gegen einen
imaginären Gegner, den Platz. Wenn Sie den Platz besiegen wollen müssen Sie
besser als (Netto-) Par spielen.
Beachten Sie an jedem Loch die
Vorgabeverteilung (Handicap), damit Sie wissen, wie viel Schläge Sie vor haben.
Das wird Ihnen helfen, taktisch klug ihre Vorgabe zu nutzen.
Flaggenwettspiel (Flag) (nach oben)
Das Flaggenwettspiel wird nach den Regeln
des Zählspiels, bei voller Vorgabe gespielt.
Jeder Spieler erhält eine Fahne für Brutto und/oder Netto, die er nach
Ableistung seiner ihm zustehenden Schlagzahl dort steckt, wo sein Ball liegt.
Gewinner ist derjenige, der am weitesten mit seiner Fahne kommt, ggf. über das
18. Loch hinaus, Brutto sowie Netto.
Auf der Scorkarte
werden die Brutto-Schlagzahl eingetragen, zusätzlich wird vermerkt, wo die
Brutto- und / oder Netto-Fahne gesteckt sind. Die Spielleitung stellt dann die
Gewinner fest.
Nicht handicapwirksame Spiele (nach oben)
Nicht vorgabewirksame Spiele sind: nicht
nach den Zählspielregeln ausgetragene Wettspiele.
Alle Lochspiele und Vierer (Ausnahme Vierball-Aggregat) sind nicht
vorgabewirksam. Sie können also Ihr Handicap nicht verbessern aber auch nicht
verschlechtern.
Im Gegensatz zu vorgabewirksamen Spielen, wo immer die volle Vorgabe
angerechnet wird, kann sie bei nicht vorgabewirksamen Spielen reduziert werden,
z.B. auf ¾.
Match-Play (Lochwettspiel) (nach oben)
Das Lochwettspiel hat einen ganz anderen
Charakter und andere Voraussetzungen als jedes andere Golfspiel, da hier der
Spieler nicht gegen den Platz sondern gegen einen Gegner spielen muss.
Demensprechend gibt es auch keine Gesamtwertung für
die Runde, sondern nach jedem Loch wird mit dem Gegner abgerechnet.
Es muss eine Entscheidung nach jedem Loch
herbeigeführt werden; am Ende gibt es nur einen Gewinner.
Gespielt wird nach den offiziellen Regeln
des Lochspiels, die hauptsächlich in Bezug auf Strafen von den Regeln des
Zählspiels differieren.
So liegt der grösste Unterschied in der Behandlung
der Strafen bei einem Regelverstoss. Im Zählspiel
werden Strafschläge einfach dem Score hinzugezählt. Im Lochspiel, das Loch für
Loch auf Gewinn gespielt wird, führt ein Regelverstoss
bis auf wenige Ausnahmen zum Lochverlust.
Aber es gibt darüber hinaus noch eine Reihe von Besonderheiten bei den
Lochspielregeln, deren Kenntnis dem Spieler auch helfen können.
So bekommen Sie beispielsweise im
Zählspiel zwei Strafschläge, wenn Ihr Ball beim Putten den Ball eines
Mitbewerbers berührt. Im Lochwettspiel werden Sie nicht bestraft. Das kann
Ihnen Vorteile bringen.
Wenn Sie einen langen, abschüssigen Putt zu machen haben und Ihres Gegners Ball
liegt kurz hinter dem Loch, dann fordern Sie Ihren Gegner auf
, seinen Ball liegen zu lassen und nicht zu markieren, wozu der Gegner
allerdings nicht verpflichtet ist. Wenn Ihr Putt nun viel zu lang gerät, könnte
Ihres Gegners Ball Ihren vielleicht aufhalten.
Oder: Unter Zählspielregeln muss immer nach der Reihe gespielt werden. Im Vierball-lochspiel, wo Sie immer mit einem Partner spielen,
darf Ihr Partner, der auf dem Green näher zum Loch liegt als Sie, ohne Strafe
vor Ihnen putten, um Ihnen so die Puttlinie zu zeigen.
Und noch ein wichtiger Unterschied:
Im Lochwettspiel können Sie Ihrem Gegner jederzeit, wenn Sie wissen, Sie können
nicht mehr gewinnen, das Loch oder sogar das ganze Match schenken.
Auf der Scorkarte
wir ein plus (+) für Lochgewinn, eine Null (0) für Unentschieden (geteilt) oder
ein Minus (-) für Lochverlust in der zugehörigen Spalte eingetragen.
Vorgabe: der Spieler mit der höheren
Vorgabe erhält ¾ der Differenz zur Vorgabe seines Gegners.
Beispiel: Spieler A hat Handicap 26,
Spieler B hat HCP 12.
Spieler A erhält die errechnete Vorgabe von 26-12 = 14, davon ¾ = 10,5,
aufgerundet 11.
Ein Loch wird entweder gewonnen, verloren
oder geteilt.
Scramble (
Scramble sind Teamspiele. Jeder Spieler des Teams
schlägt ab. Das Team entscheidet, welcher Ball am besten liegt. Hier droppen im Abstand von einer Schlägerlänge, nicht näher zum
Loch, die anderen Spieler ihre Bälle und jeder führt seinen zweiten Schlag aus.
So geht es weiter mit jedem Schlag, bis das Loch beendet ist. Auf dem Green
werden die Bälle innerhalb einer Schlägerkopflänge, nicht näher zum Loch,
hingelegt. Der besondere Reiz dieses Spieles macht aus, dass hierbei
herausragende Ergebnisse erzielt werden und schlechte Schläge durch einen
einzigen guten Schlag eines Teammitgliedes ausgeglichen werden können.
Pro Team wird nur eine Scorkarte geführt, auf der am
Ende aber min. zwei Mitspieler unterschreiben sollten.
Querfeldein (Cross-Country) (nach oben)
Ein zur Förderung der Geselligkeit
veranstaltest Spiel ist das Querfeldein, bei dem auf die festgesetzte Runde
verzichtet wird.
Wie der Name schon sagt, wird quer über
den Platz gespielt, wobei die Löcher nicht in gewohnter Form zusammengestellt
sind. Zum Beispiel wird von Abschlag 1 auf Green 3 gespielt.
Erschwernisse und Vorschriften für die Ausführung eines Loches können das Spiel
interessanter gestalten. So können Geschicklichkeitsproben verlangt werden, wie
beispielsweise ein Abschlag auf den Knien oder ein erzwungener Bunkerschlag.
Gewitzte Spielführer positionieren die Fahne auch schon mal im Bunker.
Schnurcomeption
(Bindfadenwettspiel) (nach
oben)
Bei der Schnurcompetiton
(auch Bindfadenwettspiel genannt) erhält jeder Spieler, je nach Vorgabe, ein
angemessenes Stück Schnur. Zur Verbesserung der Lage des Balles, ohne
Hinzurechnung eines Schlages, kann der Spieler wann und wo er will, seine
Schnur benutzen, indem er sie zwischen ursprünglicher und neuer Lage des Balles
spannt und danach diese Länge zum Entwerten abschneidet. Ist die Schnur
aufgebraucht, muss die Runde normal beendet werden. Vergisst nicht ein Messer
mitzubringen. Entscheidend ist die Taktik, sich die Schnur für 18 Löcher
einzuteilen.
Portugiesischer Einschläger (nach
oben)
Der Portugiesische Einschläger ist ein
Mannschaftsspiel mit vier Spielern.
Jeder Spieler darf nur einen Schläger für die gesamte Runde wählen, einer
muss aber den Putter nehmen. Die Partner spielen
in einer vorher festgesetzten Reihenfolge, die über alle Löcher geht.
Das Team erhält als Vorgabe 3/8 auf die Vorgabesumme der Mitspieler.
Spieler A nimmt zum Beispiel Holz 3, Spieler B das Eisen 5, Spieler C Eisen 9
und Spieler D hat den Putter. Loch 1, Par 4, Spieler
A schlägt ab, Spieler B schlägt sein Eisen 5 aufs Green, Spieler C muss seinen
Putt mit dem Eisen 9 machen (aufpassen aufs Green). Sollte er einlochen, muss
Spieler D am zweiten Loch mit dem Putter abschlagen
und Spieler A den zweiten Schlag mit dem Holz 3 machen, usw.
Die Reihenfolge bleibt also immer gleich, vom Abschlag bis zum 18. Loch und ändert
sich nicht nach Vollendung eines Loches.
Klassischer Vierer (nach oben)
Beim klassischen Vierer schlagen die Spieler der Paarung abwechselnd. Sie
entscheiden vorher, wer am ersten Tee abschlagen wird; den nächsten Schlag
führt der Partner aus usw., bis zum letzten Putt.
Am nächsten Abschlag muss dann der andere Partner abschlagen, unabhängig davon,
wer gerade eingelocht hat.
Das bedeutet, dass Partner A immer an den ungeraden Löchern abschlägt und
Partner B immer an den geraden. Strafschläge beeinflussen die Spielreihenfolge
nicht.
Wichtig: Wird ausser
der Reihenfolge gespielt, zählt dieser Schlag nicht; der Ball wird an seine
ursprüngliche Lage zurückgelegt, die Paarung erhält zwei Strafschläge und der
richtige Partner spielt weiter.
Vorgabe: Auf- oder abgerundet halbe Summe
der Vorgaben beider Spieler.
Greensome (Vierer mit
Auswahldrive)
Der Unterschied zum klassischen Vierer besteht beim Vierer mit Auswahldrive
(auch Greensome genannt) darin, dass beide Partner an
jedem Loch abschlagen und sich dann für einen Ball entscheiden, den sie
abwechselnd weiterspielen, bis das Loch beendet ist.
Beispiel: Spielerinnen A und B schlagen ab; A hat den besseren Drive, ihr Ball
liegt Mitte Fairway, der Ball von B liegt im Rough. Die Partnerinnen entscheiden sich, den Ball von A
weiterzuspielen und heben den Ball von B auf. Den zweiten Schlag muss B
ausführen.
Vorgaben. Auf- oder abgerundete Summe aus
0,6 mal der niedrigeren Vorgabe und 0,4 mal der
höheren Vorgabe.
0,6 x 10 = 6
+ 0,4 x 16 = 6,4 (abgerundet 6)
= Gesamt = 12
Shanghai-Vierer (nach oben)
Der Shanghai-Vierer ist eine Variation des Vierers mit Auswahldrive (Greensome). Beide Partner schlagen an jedem Loch ab, aber anstatt
auszuwählen, welchen Ball sie weiterschlagen wollen, entscheiden das ihre
Gegner.
Da die Gegner wahrscheinlich den schlechteren Ball wählen werden, sind
skandalöse Ergebnisse zu erwarten - also ein Spiel für starke Nerven.
Chapman-Vierer (American Foursome) (nach oben)
Der Chapman-Vierer
ist eine Vierer-Variante, bei der beide Partner an jedem Loch abschlagen. Den
zweiten Schlag macht jeder Spieler mit dem Ball seines Partners, und erst nach
diesem zweiten Schlag entscheiden sie sich, welchen Ball sie abwechselnd
weiterspielen, bis das Loch beendet ist.
Beispiel: Spieler A und B schlagen ab, beide treffen das
Fairway. Den zweiten Schlag macht A mit dem Ball von
B und schlägt ins Rough. B macht seinen zweiten
Schlag mit dem Ball von A, wieder Mitte Fairway. Die
Partner entscheiden sich, diesen Ball weiterzuspielen, den Ball im Rough heben sie auf.
Den nächsten Schlag macht nun A und abwechselnd wird nun dieser Ball bis zum
Einlochen gespielt.
Immer häufiger setzt sich folgende Regelung durch: An Par 3-Löchern schlagen
beide Partner ab und wählen jetzt schon den besseren Ball, der bis zum
Einlochen abwechselnd gespielt wird. Informieren Sie sich hierüber bei der
Spielleitung.
Vorgabe: Auf- oder abgerundet halbe Summe
der Vorgaben bieder Spieler.
Vierball - Bestball (nach oben)
Beim Vierball-Bestball spielen beide
Partner jedes Loch mit ihrem eigenen Ball zu Ende. Das bessere Ergebnis beider
Spieler wird eingetragen. Das kann, unter Berücksichtigung der Vorgabe, sogar
die höhere Schlagzahl sein.
Vorgabe: In diesem Turnier bekommt jeder nur ¾ seiner Vorgabe zugeteilt.
Vierball - Aggregat (nach oben)
Dieses Wettspiel wird normalerweise als Stableford-Vierer mit voller Vorgabe ausgetragen.
Jeder Partner spielt mit seinem Ball jeweils jedes Loch zu Ende oder hebt den
Ball auf, wenn er keinen Punkt mehr machen kann. Beide Scores werden
aufgeschrieben, aus denen dann die Stableford-Punkte
errechnet werden. Dann werden die Punkte beider Partner addiert und in die
Scorekarte eingetragen. Gewinner ist die Paarung mit der addierten höchsten
Punktzahl nach der vorgeschriebenen Runde. Da jeder seinen Ball spielt und
volle Vorgabe gegeben wird, ist dieser Vierer vorgabewirksam (= handicapwirksam).
Beachten Sie aber, dass Sie sich bei diesem Wettspiel mit ihrem Partner beraten
dürfen, trotz Vorgabewirksamkeit.
Tiger und Rabbit (nach oben)
Tiger und Rabbit
ist in vielen Clubs ein beliebtes Spiel.
Beabsichtigt ist, Anfänger (Rabbits) mit geübten
Spielern (Tigers) zusammenspielen zu lassen, beide bilden ein Team.
Meistens können zu diesem Turnier Spieler mit Platzreife
melden. Auf diese Weise wird ihnen die Möglichkeit gegeben, im Turnier ihr
Handicap zu erlangen.
ProAms (nach oben)
ProAms (Professional und Amateure) sind
Team-Spiele, in denen ein Pro mit bis zu drei Amateuren spielen.
Es gibt mehrere Varianten von Spielen. Die Wertung erfolgt für den Pro, die
Amateure und für das gesamte Team gesondert.
Der Sinn dieses Spiels ist nicht unbedingt zu siegen, sondern vielmehr das
Spiel eines Pros während eines Wettkampfes hautnah zu
studieren und so von seinem Können zu profitieren.